18. August | Dr. Maria Flachsbarth MdB, CDU / KDFB

Demokratie

…ist anstrengend

…muss man lernen

…braucht Zeit

stimmt!

 

Und doch kann ich mir kein besseres politisches Modell für das Zusammenleben von Menschen vorstellen. Mit Herz und Verstand setze ich mich deshalb als Mitglied des Deutschen Bundestages und als ehrenamtliche Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) für eine demokratische Gesellschaft ein. 

 

Die Orientierung an christlichen Werten wie Personalität, Solidarität und Subsidiarität sowie die Meinungsfreiheit sind die Grundlagen meines Engagements. Demokratie ist lebendig, wenn die Achtung der Menschenwürde und eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche verwirklicht werden.

Weil ich Lust auf die Mitgestaltung der Gesellschaft hatte, mich nicht zufrieden geben wollte mit dem, was andere entscheiden, bin ich die CDU eingetreten. Gemeinsam mit Gleichgesinnten ging es bei meinem ersten politischen Projekt um ein Jugendzentrum und um die Erkenntnis: Engagement verändert ganz konkret Lebensverhältnisse vor Ort! Und als ich dann gefragt wurde, ob ich mir das Amt als Präsidentin eines katholischen Frauenverbandes vorstellen könnte, der sich seit seiner Gründung 1903 für demokratisches Leben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit stark macht, habe ich gern Ja gesagt.

 

Sowohl in Beruf wie im Ehrenamt habe ich seitdem immer wieder Begegnungen mit Menschen gehabt, mit denen und von denen ich erfahren durfte: Demokratie braucht Demokraten! Es braucht den konstruktiven Dialog, die Bereitschaft zum Zuhören, die Geduld beim Finden tragfähiger Handlungsoptionen sowie den Mut zur Entscheidung und zur Übernahme von Verantwortung. Das ist ohne Frage herausfordernd und muss eingeübt werden. Vereinen und Verbänden kommt hinsichtlich der Pflege dieser demokratischen Kultur in unserer Gesellschaft eine immens wichtige Bedeutung zu.

Dieser zivilgesellschaftlichen, politischen Herausforderung nimmt sich auch der KDFB an, besonders im Vorfeld der Bundestagswahl. Als Christinnen, als Teil der internationalen Frauenbewegung und in der Nachfolge der „Mütter des Grundgesetzes“, zu denen auch die KDFB-Frau und Politikerin Helene Weber gehörte, sehen wir es in unserer Verantwortung, die Demokratie zu stärken.